04.08.2017 / Communiqués / /

CVP will zweiten Sitz in der Regierung zurück gewinnen

Die Geschäftsleitung der CVP Graubünden beantragt der Delegiertenversammlung vom 23. August 2017 eine Zweierkandidatur für die Regierungsratswahlen 2018.

Die CVP verschafft mit einer Zweierkandidatur dem Bündner Stimmvolk die Möglichkeit, die Regierung neu aufzustellen. Mit dem bisherigen Regierungsrat Dr. Mario Cavigelli verfügt die Partei über eine im ganzen Kanton für seine Tatkraft und sein politisches Geschick respektierte Persönlichkeit, die eine glanzvolle Wiederwahl für eine dritte Amtsperiode verdient. Die CVP sieht im Übrigen das Potenzial für ein spannendes Rennen um die weiteren Sitze in der Regierung und damit die Chance, in Zukunft nicht alles besser aber vieles anders zu gestalten. Unser Kanton darf kein Ort des Stillstandes sein, sondern muss als attraktiver, junger, zukunftsfähiger Chancenraum erhalten und entwickelt werden. Mit einem zweiten Mitglied der CVP in unserer Regierung darf die Bevölkerung zusätzlichen und neuen Schub erwarten, die vielfältigen Herausforderungen der Zukunft erfolgreich zu meistern. Bildung und Kultur stärken zu wollen, unsere meist kleinstrukturierte Wirtschaft – namentlich Tourismus und Handwerk – von den Fesseln der Bürokratie zu befreien, den Gemeinden mehr Rechte zur Selbstbestimmung einzuräumen und für die Grundversorgung auch unserer entlegenen Talschaften zu streiten, sind die Versprechen, die die CVP Graubünden dafür einlösen will. Dafür benötigt die Politik mutiges Personal, das belastbar ist, über Erfahrung in der organisatorischen und personellen Führung verfügt und die Fähigkeit hat, vorausschauend komplexe Aufgabenstellungen zu strukturieren und zu priorisieren.

Es fällt in die Zuständigkeit der Delegiertenversammlung der CVP Graubünden sowohl über eine Zweierkandidatur wie auch die Nomination der Kandidierenden abschliessend zu befinden. Die Kreis- und Regionalparteien sind somit auch antragsberechtigt. Die Aufgabe der Geschäftsleitung besteht darin, der Delegiertenversammlung die Überlegungen und Argumente für einen fundierten Entscheid zu unterbreiten. Im Verlaufe der letzten Monate hat die Geschäftsleitung die Ausgangslage für die Regierungsratswahlen eingehend analysiert. Mit verschiedenen Persönlichkeiten aus der Partei, die als Kandidierende in Frage kommen, wurden Gespräche über deren Vorstellungen, Erwartungen und Motivation geführt.

Die Geschäftsleitung würde eine von der CVP Kreispartei Lugnez und der CVP Regionalpartei Surselva unterstützte Kandidatur von Fraktionspräsident Marcus Caduff begrüssen. Der 44-jährige gelernte ETH-Agronom, heute als CEO des Regionalspitals Ilanz tätig, verfügt politisch und beruflich über die erforderliche Erfahrung und erfüllt die von der Partei an eine glaubwürdige Kandidatur gestellten Erwartungen vollumfänglich. Führungserprobt und vertraut mit den politischen Abläufen hat er in diversen regionalpolitischen und kulturellen Projekten aber auch als Mitbegründer eines Gastrobetriebs Kompetenz, Beharrlichkeit und Teamfähigkeit bewiesen. Marcus Caduff erfüllt in jedem Fall die Erwartungen und den Anspruch der Geschäftsleitung an eine Zweierkandidatur: diese hat glaubwürdig zu sein, sie muss den Anforderungen, die das Amt stellt, gewachsen sein und über reelle Wahlchancen verfügen.

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