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Erschienen am 11.05.2010

CVP Graubünden gegen Gebietsreform-Initiative


Von: Mediendienst CVP Graubünden

Unser Kanton ist mit 11 Bezirken, 13 Regionalverbänden, 39 Kreisen, 180 Gemeinden und über 400 andere Träger der interkommunalen Zusammenarbeit klar überstrukturiert. Die CVP Graubünden unterstützt die Forderung, dass der Kanton nur noch dreistufig  gegliedert werden soll. Die CVP Graubünden unterstützt eine Gebietsreform, die SP-Initiative ist jedoch keine unterstützenswerte Lösung.
 
Auch die Regierung will eine umfassende Strukturreform durchführen. Bis Ende 2010 wird das Amt für Gemeinden zuhanden der Regierung eine breite Auslegeordnung der öffentlichen Strukturen in unserem Kanton erarbeiten. Somit rennen die Initianten offene Türen ein. Die CVP Graubünden stört sich daran, dass die Initianten die Zahl der Gemeinden hoheitlich auf 50 senken will. Auch die CVP Graubünden begrüsst Gemeindefusionen. Diese sollen jedoch von den betroffenen Gemeinden selber initiiert werden. Darum hat sich die CVP Graubünden mit dem Auftrag Cahannes dafür eingesetzt, dass der Kanton Graubünden Gemeindefusionen weiterhin finanziell unterstützt. Die CVP Graubünden ist überzeugt, dass dies der richtige Weg ist. Gemeindefusionen müssen von unten her wachsen und nicht willkürlich und hoheitlich aufgezwungen werden.  

Die Gebietsreform-Initiative der Gewerkschaften und Wirtschaftsverbänden ist völlig unnötig. Sie entspricht nicht der Geschichte Graubündens mit einer starken Gemeindeautonomie. Die CVP Graubünden will eine unbürokratische und verständliche Gebietsreform. Für Gemeindefusionen sollen Anreize erhalten und ausgedehnt werden. Anreize schaffen Akzeptanz bei der Bevölkerung. Mit Zwängerei erreicht man das Gegenteil. Die CVP Graubünden engagiert sich für eine vernünftige und zukunftsorientierte Politik für unseren Kanton Graubünden. 

 
 


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