25.07.2016 / Communiqués / /

CVP Graubünden lehnt radikale Forderung entschieden ab!

Der Präsident von Hotelleriesuisse fordert kürzlich in einem Interview, dass gewisse Regionen nicht mehr gefördert werden sollen. Selbst für die Infrastruktur sollen in nicht förderungswürdigen Regionen keine Gelder mehr eingesetzt werden. Diese radikale Forderung lehnt die CVP Graubünden entschieden ab.

Graubünden besteht aus 150 Tälern mit ihrer eigenen kulturellen, historischen, sprachlichen, wirtschaftliche und touristischen Tradition. Das macht unseren Kanton auch interessant für den Tourismus und die Wirtschaft. «Eine radikale Verzichtsplanung, wie dies Hotelleriesuisse fordert, würde die Abwanderung beschleunigen, Arbeitsplätze vernichten und die Regionen austrocknen», sagt CVP-Nationalrat Martin Candinas. «Der Vorschlag wäre eine totale Abkehr von einer bewährten Regionalpolitik, die wir in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich entwickelt und ausgebaut haben.»

Die CVP setzt sich konsequent und aktiv für starke Regionen ein. Dazu gehören gute Infrastrukturen im Bereich öffentlicher und privater Verkehr, Kommunikation (Internet und Telefonie), baureife Gewerbeflächen für die Wirtschaft, ein attraktives Schulangebot und familienergänzende Betreuungsangebote und ein Steuersystem, das den Mittelstand entlastet. Der Vorwurf, das Geld werde nach dem Giesskannenprinzip verteilt, ist ebenso zurückzuweisen, da bereits heute eine Konzentration der finanziellen Mittel vorgenommen wird. Die staatlichen Mittel werden effizient und konzentriert eingesetzt und die CVP wird auch in Zukunft dafür kämpfen, dass man in Graubünden auch in den Regionen ein angemessenes Leben führen kann.

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