11.09.2016 / Communiqués / /

CVP Graubünden begrüsst den Entscheid der Bündner Regierung

Die Bündner Regierung ist bereit, verschiedene Varianten zu prüfen, wie das Nationale Schneesportzentrum in Lenzerheide doch noch rasch und zeitnahe realisiert werden kann. Die CVP Graubünden begrüsst diesen Entscheid ausdrücklich.
Nachdem der Bundesrat entschieden hat, die Planung des Nationalen Schneesportzentrums in Lenzerheide bis 2023 zu sistieren, hat nun die Bündner Regierung entschieden, verschiedene Varianten zu prüfen, wie das Nationale Schneesportzentrum doch noch rasch und zeitnah realisiert werden kann. Eine Realisierung am Standort Lenzerheide «könnte relativ rasch und zeitnah erfolgen, da ein grosser Teil der Sportinfrastruktur bereits vorhanden ist.» Eine Realisierung durch den Bund oder durch den Bund und den Kanton gemeinsam sei aufgrund der Sistierung nicht realistisch, weshalb die Regierung eine Realisierung durch den Kanton, durch mehrere Kantone inklusive Graubünden in einem Kantonsverbund, durch den Kanton Graubünden und die Standortgemeinden oder durch den Kanton und Private prüfen will.
Die Bündner Regierung schliesst sich damit der Forderung der CVP Graubünden an, wonach verschiedene Finanzierungsmodelle geprüft werden sollen. Die CVP Graubünden hat anlässlich ihrer Delegiertenversammlung in St. Moritz am 24. August 2016 dazu einstimmig eine Resolution verabschiedet, da für die CVP der Sport und der Tourismus im Fokus stehen und entsprechend wichtige Impulse für den Tourismuskanton Graubünden ausgelöst werden können. «Die CVP Graubünden zeigt sich daher sehr erfreut über die Absicht der Regierung, das Heft im Dossier Schneesportzentrum in die eigenen Hände nehmen zu wollen», sagt Parteipräsident Stefan Engler. Damit nimmt die Regierung die Forderung der CVP auf, selber aktiv zu werden und die Hinhaltetaktik des Bundes in eine Vorwärtsstrategie entgegenzusetzen. Noch länger zuwarten, wäre verhängnisvoll und der Standort Graubünden würde damit seine Trümpfe im Standortrating schleichend verlieren. «Abwarten und Däumchen drehen, wäre die schlechteste Variante. Deshalb sind wir erfreut, dass die Regierung die Vorwärtsstrategie wählt.» Die CVP-Fraktion im Grossen Rat wird deshalb mit Überzeugung den Antrag der Regierung unterstützen und den Auftrag an sie erteilen.

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