07.11.2016 / Communiqués / /

Reto Crameri folgt auf Alessandro Della Vedova

Die Kommission für Justiz und Sicherheit (KJS) des Grossen Rates hat kürzlich Grossrat Reto Crameri (CVP, Surava) als neuen Präsidenten gewählt. Er folgt auf Grossrat Alessandro Della Vedova (CVP, Poschiavo), der die Kommission während der letzten zwei Jahre leitete.

«Die Sicherheit unserer Bevölkerung stellt für mich seit jeher ein wichtiges Anliegen dar. Dies nicht nur als Grossrat, aber auch als Gemeindepräsident», sagt Alessandro Della Vedova, Grossrat und Gemeindepräsident von Poschiavo. Eine effiziente Gesetzgebung, mit klar definierten Kompetenzen, ist somit entscheidend, um die Sicherheit der Mitbürger wirksam gewährleisten zu können. Unter dem Kommissionspräsidium von Alessandro Della Vedova hat die KJS verschiedene Gesetze erlassen, welche vom Grossen Rat dann auch abgesegnet wurden, so das Bevölkerungsschutzgesetz und das Zivilschutzgesetz. Zudem beschloss der Grosse Rat den Beitritt zum Konkordat über private Sicherheitsdienstleistungen sowie zum geänderten Konkordat über Massnahmen gegen Gewalt anlässlich von Sportveranstaltungen. Dass Sicherheitsfragen Grossrat Della Vedova am Herzen liegen und er sich dafür aktiv einsetzt, zeigt auch das jüngste Mandat des Departements für Justiz, Sicherheit und Gesundheit an ihn in Sachen Flüchtlinge, welches zu verschiedenen Sitzungen mit dem Präfekten von Sondrio und den Kommandanten der Veltliner Sicherheitskräfte geführt hat. Ziel war, und ist immer noch, die Verstärkung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit der Lombardei in Sachen Sicherheit zu begünstigen. Diese Arbeit ist vor kurzem zum Zug gekommen, wie die Ereignisse der letzten Wochen beweisen konnten.
Sicherheit steht auch für den neuen Kommissionspräsidenten im Vordergrund
Nun folgt der Wechsel im Kommissionspräsidium, da diese – gemäss Gesetz – alle zwei Jahre wechseln. Mit Grossrat Reto Crameri folgt ein junger Rechtsanwalt aus Surava im Präsidium der KJS: «Ich freue mich auf die neue Aufgabe und die Ehre, als junger Grossrat eine ständige Kommission unseres Parlamentes zu präsidieren. Der direkte Austausch mit der Regierung und den obersten kantonalen Gerichten wird spannend.» Die Arbeit wird wohl auch in der zweiten Hälfte der Amtszeit nicht ausgehen. Alljährlich erfolgen die Geschäftsberichte der kantonalen Justizbehörden und geplant ist eine Teilrevision des Bündner Polizeigesetzes. Im Vordergrund für Crameri steht bei seiner Arbeit die Sicherheit. «Das Sicherheitsbedürfnis hat sich aufgrund der Terroranschläge in Europa und der Migrationswellen aus Afrika und dem Nahen Osten stark verändert und zugenommen.» Die Schweiz, und insbesondere Graubünden, gilt als eines der sichersten Länder. «Dem Sicherheitsbedürfnis im Allgemeinen und aufgrund der neuen Bedrohungslage müssen wir unbedingt Rechnung tragen», so Crameri. «Wir müssen alles daran setzen, dass die Schweiz und insbesondere Graubünden als sicheres Land gilt – nur so sind wir konkurrenzfähig. Die Sicherheit ist für uns ein grosser Pluspunkt.» Im Sinne der Kontinuität wird Reto Crameri das fortsetzen, was Alessandro Della Vedova begonnen hat.

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