16.02.2018 / Communiqués / /

CVP Graubünden fordert flächendeckende Breitbandverbindung

Die CVP Graubünden fordert eine flächendeckende Breitbandverbindung. Der digitale Graben zwischen Stadt und Land droht, unser Land zu spalten und namentlich Graubünden von den Entwicklungen auf nationaler Ebene abzuhängen. Deshalb verlangt CVP-Nationalrat Martin Candinas in einer Motion eine Erhöhung der Grundversorgungsgeschwindigkeit auf 10 Mbit/s.

Der Grosse Rat hat diese Woche beschlossen, die rechtlichen Grundlagen für die Einführung von E-Voting zu schaffen. Damit im Kanton Graubünden jedoch flächendeckend E-Voting und andere Online-Dienstleistungen effektiv nutzbar sind, ist eine angemessene Grundversorgungsgeschwindigkeit im Internet notwendig, wie die CVP-Vertreter in der grossrätlichen Debatte betonte. «Es droht ein digitaler Graben zwischen Stadt und Land», hält CVP-Nationalrat Martin Candinas fest. Er verlangt deshalb in einer Motion auf nationaler Ebene, dass die Grundversorgung von heute 3 Mbit/s auf 10 Mbit/s angehoben wird. «Für die Zukunft der ländlichen Gebiete sind Investitionen in die Breitbanderschliessung schlichtweg von existenzieller Bedeutung», betont Martin Candinas. Tatsächlich heisst es immer wieder in der Politik, dass der Staat «gute Rahmenbedingungen» für Investitionen im Kanton Graubünden und namentlich in den ländlichen Gebieten schaffen müsse. Die CVP, als wahre Stimme der ländlichen Gebiete, des Gewerbes, des Handels und der kleineren und mittleren Unternehmungen, setzt sich aktiv für gute Rahmenbedingungen ein: Sie betont daher stets, dass dazu eine attraktive Steuerpolitik, gut erschlossenes und preiswertes Bauland, eine gute Erschliessung mit dem Individualverkehr und dem öffentlichen Verkehr und eben auch eine Breitbanderschliessung gehört. «Unsere Chance sind die standortungebundenen Arbeitsplätze. Wir müssen Graubünden fit für die Zukunft machen – von einer flächendeckenden Breitbandverbindungen werden namentlich Private, Familien, Schulen, Touristen, Gäste und Unternehmungen profitieren und Graubünden vorwärts bringen», so Martin Candinas. «Es ist an der Zeit, dass wir das Augenmerk viel mehr auf die digitalen Verkehrsverbindungen legen. Die Zukunft findet nämlich immer mehr digital statt. Der digitale Graben droht nicht nur – er ist leider bereits heute Realität. Damit Graubünden mit seinen vielfältigen Tälern konkurrenzfähig bleibt, brauchen wir Verkehrs- und Internetverbindungen wie in den Städten und Agglomerationen», hält Martin Candinas fest.

Der Nationalrat hat die Motion von CVP-Nationalrat Martin Candinas knapp gutgeheissen. «Damit hat der Nationalrat einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung gemacht.» Am 5. März 2018 wird der Ständerat über die Motion entscheiden. CVP-Ständerat und Parteipräsident Stefan Engler wird das Geschäft im Ständerat vertreten und ebenfalls für die Verbesserung der Grundversorgung kämpfen. Eine Grundversorgungsgeschwindigkeit von 10 Mbit/s ist ein Gebot der Stunde im Zeitalter der Digitalisierung. Die CVP Graubünden kämpft daher für einen besseren Service public!

Kontakt