12.10.2018 / Communiqués / /

CVP Graubünden hat Erwartungen an CVP-Bundesratskandidatur

Die CVP Graubünden hat klare Erwartungen, was die Nachfolge von Bundesrätin Doris Leuthard betrifft: Ihre Nachfolgerin oder ihr Nachfolger muss die Schweiz der Bergkantone vertreten!

Die CVP Graubünden hat mit Bedauern vom Rücktritt von Bundesrätin Doris Leuthard Kenntnis genommen: Die volksnahe Bundesrätin hat es in den vergangenen zwölf Jahren geschafft, kluge politische Mehrheiten zu schaffen und die Schweiz aktiv zu gestalten. Sie hat die Schweiz vorwärts gebracht und wesentlich dazu beigetragen, dass sich die Lebensbedingungen in unserem Land verbessert haben. Die CVP Graubünden dankt Bundesrätin Doris Leuthard für ihre geleistete Arbeit!

Die Bündner CVP freut sich, dass sie mit Regierungspräsident Dr. Mario Cavigelli, Ständerat Stefan Engler und Nationalrat Martin Candinas gleich über drei Persönlichkeiten verfügt, die Bundesratsformat haben. «Wir sind stolz, auf fähige Persönlichkeiten zählen zu dürfen, die die Politik unseres Kantons und unseres Landes aktiv gestalten», sagt Grossrat Reto Crameri, Medienverantwortlicher der CVP Graubünden. Leider haben alle drei Persönlichkeiten sich für die Nachfolge von Doris Leuthard aus dem Rennen genommen. «Es ist schade, dass sie sich nicht zur Verfügung stellen; ihre Gründe, die persönlicher Natur sind, sind aber für die Partei nachvollziehbar», so Crameri.

Gleichzeitig stellt die CVP Graubünden Anforderungen an die CVP Schweiz, was die Nachfolgerin oder den Nachfolger von Doris Leuthard im Bundesrat betrifft: «Wir erwarten von der CVP Schweiz eine Bundesratskandidatur mit einem klaren Bezug zu den Schweizer Bergkantonen», sagt Parteipräsident und Ständerat Stefan Engler. Das Berggebiet steht in den letzten Jahren besonders unter Druck: Die Auswirkungen der tiefen Strompreise, der lange Zeit schwache Euro oder die zentralistische Raumplanung haben im Schweizer Berggebiet tiefe Spuren hinterlassen. Die CVP Graubünden erwartet deshalb von der Bundeshausfraktion, dass sie bei der Auswahl der Kandidaturen das Berggebiet und die Stammlanden berücksichtigt.

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