10.02.2019 / Communiqués / /

CVP hoch erfreut über die deutliche Ablehnung der Zersiedelungsinitiative

Die Zersiedelungsinitiative wird im Kanton Graubünden wuchtig abgelehnt. Die CVP Graubünden nimmt das deutliche nationale Abstimmungsergebnis mit Genugtuung zur Kenntnis und wertet dieses auch als Absage an eine zentralistische Raumordnungspolitik ohne Rücksicht auf kommunale und kantonale Eigenheiten.

Das Stimmvolk hat die Zersiedelungsinitiative überdeutlich abgelehnt. Über dieses Resultat ist die CVP Graubünden erfreut. Als Partei, die sich für Föderalismus, starke Kantone und starke Gemeinden einsetzt, ist das Abstimmungsresultat eine Bestätigung dafür, dass die Raumplanung bei den Gemeinden und Kantonen in guten Händen ist. Auf nationaler Ebene setzt sich die CVP deshalb dafür ein, dass die Kantone wieder mehr Kompetenzen in der Raumplanung erhalten. Die Voraussetzungen in Basel, Genf oder Zürich sind ganz andere als in Graubünden, Uri oder im Tessin. Vor diesem Hintergrund ist die CVP überzeugt, dass die Raumplanungspolitik vermehrt in den Kanton und Gemeinden gemacht werden muss, um bürgernahe, gute, schlanke und mehrheitsfähige Lösungen zu finden. Die Gemeinden sind gerade im Kanton Graubünden mit der Umsetzung von RPG I besonders gefordert, indem zahlreiche Gemeinden ihre Bauzonen verkleinern und die Siedlungsentwicklung nach innen treiben müssen. In dieser Situation wäre die Zersiedelungsinitiative besonders schädlich gewesen und hätte quer in der Landschaft gestanden, weil sie den Handlungsspielraum für die künftige Entwicklung unseres Kantons übermässig eigeschränkt hätte. Die Ablehnung ist deshalb richtig und konsequent.

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