04.10.2019 / Communiqués / /

CVP politisiert für und mit der Basis

Die CVP Graubünden hat in einer Mitgliederbefragung den Puls der Basis geprüft. Die Ergebnisse liegen nun vor und zeigen, dass die Basis von der CVP Graubünden erwartet, was diese leistet. Besonders drängende Probleme aus Sicht der Parteibasis sind die Themen Arbeit, Digitalisierung, dezentrale Besiedelung, Gesundheit und Finanzen sowie das Klima. Diesen Auftrag nimmt die CVP auf und setzt ihn konsequent um.

„Wir nehmen mit Genugtuung zur Kenntnis, dass die Basis unseren Kurs unterstützt und wir auf der Linie der Parteibasis politisieren“, freut sich Parteipräsident und Ständerat Stefan Engler. Die Mitglieder wurden unter anderem befragt, welche Themen für sie besonders wichtig sind. Ganz oben auf der Prioritätenliste stehen Fragen rund um die Arbeit, die Digitalisierung und die Gesundheit/Pflege, gefolgt von den Kantonsfinanzen und dem Klima. Als Partei der Regionen erwarten die Mitglieder zudem noch mehr Engagement der CVP für die dezentrale Besiedelung und den Föderalismus. CVP-Präsident Stefan Engler ist überzeugt, dass diese Themen eng miteinander verbunden sind: „Die Digitalisierung stellt gerade für die dezentrale Besiedelung eine grosse Chance dar, insbesondere wenn es um standortunabhängige Arbeitsplätze geht.“ Es spielt heute in vielen Berufen keine Rolle mehr, ob die Arbeiten in Zürich in einem Grossraumbüro oder in Sumvitg, Surava oder Luzein ausgeführt werden. Der Kanton Graubünden hat ein grosses Potenzial, da mit den hervorragenden Freizeitangeboten eine optimale Work-Life-Balance erreicht werden kann. „Graubünden als Wohn-, Arbeits- und Ferienstandort bietet viel und insbesondere die Randregionen haben mit der Digitalisierung eine grosse Chance“, ist Stefan Engler überzeugt. Aus diesem Grund sei auch verständlich, dass das Thema Arbeit hoch oben auf der Prioritätenliste stehe. „Wir stehen für starke, attraktive Regionen, in denen man gut und gerne lebt und auch ein Einkommen hat“, so Stefan Engler weiter.

Effektive Klimapolitik dank der CVP
Ein weiteres brennendes Thema bei der Parteibasis ist das Klima. In der aktuellen Klimadebatte wird oft vergessen, dass die CVP massgebliche Entscheide zu Gunsten des Klimas geprägt und aufgegleist hat. „Klimapolitik zu betreiben, heisst, vernünftige Lösungen vorzuschlagen, die letztlich auch mehrheitsfähig sind. Extremforderungen haben es oft schwer, eine Mehrheit zu finden, die es in der Demokratie braucht“, so Stefan Engler. So geben 83% der Befragten an, dass sie es richtig finden, wenn die CVP Massnahmen im Bereich der Energiepolitik wie höhere Energieeffizienz für Gebäude und erneuerbare Energien insbesondere auch im Bereich der Mobilität und des Klimaschutzes verstärkt unterstützt.
Basis fordert: Romanische und italienische Tageszeitung
69% der Befragten geben an, dass sie es richtig finden, wenn die CVP eine romanische und italienischsprachige Tages- oder Wochenzeitung fordert. Eine vielfältige Medienlandschaft ist für die objektive Meinungsbildung zentral und gehört zum Service public, den der Staat auch finanziell unterstützen muss. Die CVP ist in allen drei Sprachregionen des Kantons Graubünden traditionell stark verankert, so insbesondere im romanisch- und im italienischsprachigen Teil Graubündens. „Wir bekennen uns ausdrücklich und wiederholt zur Dreisprachigkeit im Kanton Graubünden, die unsere Vielfalt prägt und erlebbar macht“, sagt Stefan Engler. Für die deutschsprachige Bevölkerung von Graubünden ist es selbstverständlich, dass sie über eine Tageszeitung verfügt, die an sechs Tagen der Woche erscheint. Die Sprachminderheiten geniessen dieses Privileg allerdings nicht. Für die Sprachminderheiten ist es deshalb zentral, dass die romanischsprachige Tageszeitung erhalten bleibt, allenfalls auch mit finanziellen Mitteln des Kantons. Ein langfristiges Ziel sollte zudem eine italienischsprachige Tageszeitung für Graubünden sein und die Steigerung der Berichterstattung über Graubünden in den Tessiner online- und Fernsehmedien. „Alle Sprachgruppen des Kantons haben Anspruch, dass sie sich in ihrer Muttersprache über das tagesaktuelle Geschehen orientieren können“, fasst Stefan Engler die Ergebnisse der Umfrage zusammen.

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